Schaufenster

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Bob Steffen machte mit seinen vom Surrealismus, von Jean Cocteau und Alexander Calder inspirierten Kreationen in Bern Furore. «Ich ging damals extra zu Ciolina, wenn es im Commerce hiess, dass Steffen ein neues Fenster gemacht hat» erinnert sich Olga Tschumi, ein Fan aus den 1950ern. «Mit Stoff war er der Beste von allen» meint eine ehemalige Konkurrentin aus der Branche.

«Ich arbeitete 25 Jahre lang für die Mustermesse. Dort machte ich nur Stoffe, Textilien. Das war eine Riesenaufgabe, die Halle war 25m lang, 20m breit und hatte 4 Eingänge, da musste es eine Harmonie geben für jeden Blickwinkel. 1968 war das. Ein Riesenauftrag! Das stand sogar in allen Zeitungen.»

Bob_Steffen MUBA MB020Seine Drapierungen mit Stoffen wirken schwerelos, es sind schwebende Kunstwerke. Auch die Schaufenster verfügen über diese surreale Leichtigkeit. Bob inszeniert Kleider, Stoffe, Pelze, Accessoires oder Wäsche wie ein Bühnenbildner, in verspielten Auftritten. Besonders für die Pelzgeschäfte gerne auch mit viel Pomp in Gold und Marmor.

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